Das Metal Quartett Mudvayne hat im Dezember 2009 ein neues Album veröffentlicht, mit dem simplen Titel Mudvayne. Die Tracks “Scream With Me,” “Beautiful and Strange” und “Heard it All Before,” gibts bereits auf der MySpace Seite zum anhören. Bassist Ryan Martinie hat metalunderground.com ein Interview gegeben und erzählt über das Album, die Entstehung des Covers und die nicht vorhandenen Tour Pläne der Band. Das ganze Interview gibts hier übersetzt:
Ihr hattet bisher einen nicht zu verachtenden kommerziellen Erfolg mit Mudvayne, wie war diese Erfahrung für ich insgesamt? Gibt es da noch etwas, dass Du unbedingt noch erreichen willst?
Ryan: Das liegt wohl im Auge des Betrachters. Ich glaube im Allgemeinen betrachten wir Erfolg als etwas komplett anderes als sogenannte kommerzielle Erfolge. Allein dass wir so lange zusammen gehalten haben ist schon ein Erfolg, vor allem da wir 4 verschiedene Himmelsrichtungen sind. Das ist wahrscheinlich eine viel größere Errungenschaft als irgendetwas kommerzielles das wir angeblich erreicht haben. Ich bin sehr dankbar für alles was die Leute uns gegeben haben. Wir wissen die was gut ankommen oder irgendeine Bedeutung haben wird. Wir gehen nicht mit dem Gedanken daran: “Dies wird für alle eine Bedeutung haben”. Ich glaube wir sind viel egoistischer als das. Man tut was man tut, weil es das einzige ist was man tun kann. Wenn es den Leuten gefällt ist das ein toller Nebeneffekt.
Ich habe gelesen, dass das neue Album gleichzeitig mit The New Game aufgenommen wurde. Ist das korrekt?
Ryan: Nicht wirklich und eigentlich überhaupt nicht. Das ist ein Missverständnis. Die beiden Alben wurden zu komplett unterschiedlichen Zeiten gemacht und aufgenmommen. Wir haben auch nichts von einem aufs andere übernommen. Eigentlich besteht überhaupt keine Beziehungen zwischen den beiden Alben, ausser dass sie aus Mudvayne Songs bestehen, die wir zusammen geschrieben haben. Wir sind in der Zeit zwischen beiden Alben nicht auf Tour gewesen, daher kommt die Auffassung, die Alben wären zusammen entstanden. Auf eine gewisse, abstrakte Weise kann man das wohl so sagen, aber die Songs sind individuell entstanden, ebenso wie die Alben. Sie sind zu unterscheidlichen Zeiten entstanden und fühlen sich für mich auch so an.
Wie klingt das Album m Vergleich zu The New Game und womit beschäftigt sich der Inhalt der Texte?
Ich beschäftige mich nicht so sehr mit dem Vergleich unserer Alben. Das sollen alle anderen entscheiden was diese eindeutigen UNterschiede sind, wenn es sie denn gibt. Es ist ein Mudvayne Album. Das ist keine Neuerfindung des Rades, es gibt einen SChlagzeuger, einen Bassisten, einen Sänger und einen Gitarristen. Es gibt keine komplett neuen Aspekte und es geht auch nicht in eine komplett neue Richtung. Was daran anders ist kann ich nciht geanu sagen. Als Band ahben wir eine persönlichere Herangehensweise an die Songs entwickelt. In der Essenz versuchen wir immernoch, niemandem zu sagen wie er denken soll.
Ich habe das Schwarzlicht Artwork für das Album gesehn und finde es sieht ziemlich cool aus. Wie ist es entstanden?
Ryan: Wir haben gehört das wurde noch nicht gemacht und wir könnten was frisches und neues rausbringen. Wir waren nicht mal sicher ob es überhaupt geht. Als die Gespräche über das Artwork begannen, haben wir gefragt ob es überhaupt geht und die Antwort war ja. Also haben wir angefangen und gewartet was passiert. Paul Booth wurde engagiert. Er ist ein meisterhafter Künstler und jeder unterstützte die Idee sofort. Nachdem das OK für das Schwarzlicht kam, planten Paul und Chad sehr lange am Konzept.
Wird es zum neuen Album eine Tour geben?
Ryan: Soweit ich gehört habe nicht. Teilweise weil wir in letzter Zeit schon viel getourt sind. Man will seine Fans ja auch nciht aussaugen. Die können nur begrenzt Mudvayne Produkte und Tickets kaufen. Das gehört als Band dazu, wir wollen unseren Fans nicht das letzte hart verdiente Geld aus der Tasche ziehen. Wir geben ihnen eine Pause und etwas um die Zeit bis zum nächsten Album zu überbrücken.
Ich würde gerne etwas mehr über dich persönlich als Musiekr erfahren. Wer sind deine größten Einflüsse und welche Musik hörst du in deiner Freizeit?
Das ist eine sehr schwierige Frage. Für mich gibt es keine Trennung von Erfahrung und Ergebnis der Erfahrung bezüglich allem was ich in meinem Leben so gesehen habe. Ich kann keinen speziellen Musiker nennen, den ich jahrelang gehört habe. Ich höre eigentlich alles. Yanni, Michael Bolton, ich höre alles. Es ist mir egal was es ist sogar wenn ich es nicht mag. Manche Dinge muss man eben kennen gelernt haben. Nicht ejdes Buch was ich lese , nicht alle Kunst die ich sehe und nicht jedes Lied das ich höre muss unbedingt mein Ding sein, es ist trotzdem wichtig. MIr ist die Erfahrung an sich wichtiger, als irgendein spezieller Künstler den ich mag. Ich würde nicht sagen, dass ich von Dingen die ich mag mehr beeeinflusst wurde als von anderen. Alles ist ein Teil davon, was ich musikalisch geschaffen habe.
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