Das neue Album von Laura Burhenn „What we lose in the Fire we gain in the Flood“ müsste sich eigentlich wie Neil Young bei einer seiner famosen Motown-Aktionen anhören. Sie wusste laut eigener Auskunft gar nicht, dass ihr Bandnamen Mynabirds schon einmal Besitzer hatte und zwar nicht irgendwelche, sondern einer Kollaboration aus Kanada mit den Sängern Neil Young und Rick James. Ihre Musik jedenfalls ist es würdig, diesen Namen der großen Meister zu tragen. Mit Ihrer bezaubernden und markanten Stimme lässt sie nicht nur die Herzen schmelzen und Ohren frohlocken, sondern erklimmt derzeit auch die amerikanischen Charts.
Die Musik von Laura Burhenn ähnelt einer Mischung aus Motown, Soul, Gospel und Country. Stimmt Laura Burhenn den Refrain „I hope you are happy today“ in dem Song „We made a mountain“ an, lässt sie die gewisse Melancholie, die eine Ballade üblicherweise ausmacht, vermissen und macht aus diesem Song etwas ganz Besonderes. Sie hält nichts von Rosenkriegen, will, dass es der Person, die sie verlassen hat oder von der sie verlassen wurde, gut geht, dass es ihr gut geht. Auch andere Songs wie „LA Rain“ handeln von ihrer Einstellung, dass alles gut ist und es eigentlich kein Drama im Leben geben sollte. Sie meint es wirklich ernst und ihre Songs spiegeln das auch wieder. Man merkt ihren Liedern an, dass Laura Burhenn ihre Texte selber schreibt und dass sie aus tiefster Überzeugung und mit dem Herzen dabei ist. Ihr Produzent Richard Swift hat sie einzig bei der Instrumentierung und den Backing Vocals unterstützt.
Wenn ihr mehr über das Album lesen wollt, dann geht zu pastemagazine.com. Dort findet ihr ein wirklich gutes Interview, das tiefe Einsichten in die Albumproduktion gewährt, ich war begeistert.
Die Lieder auf diesem Album sind einfach hörenswert. Meines Erachtens ist dies ein Album was ich nicht nur einmal anhören werde, Ohrwurm lässt grüßen ☺
Mehr Infos zu den Mynabirds:
heytube.de, obscuresound.com (englisch)
No related posts.



Letzte Kommentare